Interoperabilität weiter gedacht: Agilität und Planbarkeit

Start: 16.12.2020, 13:15 Uhr Ende: 16.12.2020, 13:35 Uhr
COVID-19 als Beschleuniger des Austauschs digitaler Gesundheitsdaten?
Dr. med. Bernhard Tenckhoff – Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV),
Leiter der Abteilung Innovation, strategische Analyse, IT-Beratung
Sebastian C. Semler – TMF- Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.,
Wissenschaftlicher Geschäftsführer
Dr. Stefanie Weber (tbc) – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM),
Leiterin Semantikzentrum

Soll eine eindeutige Definition und Umsetzung von Interoperabilität erreicht werden, ist es zwingend erforderlich, dass sich alle Akteure, die das gleiche Ziel anstreben, transparent untereinander abstimmen und intensiv miteinander kooperieren, zeigte sich Dr. med. Bernhard Tenckhoff von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung überzeugt.

TMF-Geschäftsführer Sebastian C. Semler hob die Rolle der Medizinischen Forschung als Impulsgeber und Innovator für Standardisierung im Gesundheitswesen hervor. Dazu seien der Auf- und Ausbau entsprechender Kompetenzen und die tatsächliche Implementierung der Standards in das Gesundheitssystem Deutschlands zu fördern und zu evaluieren. Kompetenzkonflikte und Doppelzuständigkeiten müssten dabei vermieden werden.

Zusammen mit den Anwendern sollte die Bereitstellung internationaler Terminologien für Deutschland so ausgestaltet werden, dass eine leichte und präzise Anwendung national standardisiert ermöglicht werden kann, ohne die Endanwender zusätzlich zu belasten, riet Dr. Stefanie Weber, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.